Der Friedhof der Kryptowährungen

Während die Bitcoins noch vor kurzer Zeit einen enormen Kursanstieg erlebten und immer neue virtuelle Währungen entstanden, scheint auf den Hochmut jetzt der sprichwörtliche Fall zu folgen: Auf der Seite deadcoins.com wird eindrücklich gezeigt, wie riskant der Handel mit den digitalen Währungen ist. Dort sind aktuell über 900 (Stand 03.09.2018) tote digitale Währungen zu finden.

Um auf der Liste der gescheiterten Kryptowährungen von deadcoins zu landen, müssen die Währungen entweder für weniger als einen Cent zu haben sein oder das dahinterstehende Team hat sich aufgelöst und/oder das Projekt aufgegeben. Die Währungen mit eindeutig bösartigen Absichten, die von vornherein nur ein Mittel waren, um Investoren abzuzocken, werden ebenfalls aufgelistet. Auch zu finden sind die Währungen, die Opfer eines Hacker-Angriffs wurden. Von den rund 900 gelisteten Kryptowährungen fallen auch etwa 60 unter die Kategorie „Parodie“, wie etwa „BBQCoin“.

Laut der New Yorker Beratungsfirma Statis Group sind 80 Prozent aller virtuellen Börsengänge (ICOs) Betrug und gerade mal acht Prozent schaffen es, an Kryptobörsen wie Coinbase und Kraken gehandelt zu werden.

Es bleibt also zu befürchten, dass auf dem sogenannten „Krypto-Friedhof“ auch in Zukunft noch viele „deadcoins“ begraben werden müssen.

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