Viele Menschen glauben, dass sie in Situationen, in denen sie nicht mehr in der Lage sind, eigene Entscheidungen zu treffen, von ihren Angehörigen vertreten werden können. Das ist leider ein Irrglaube.
Der Gesetzgeber hat die Fälle, in denen sich Familienangehörige vertreten können, abschließend geregelt. Nach den zivilrechtlichen Vorschriften des bundesdeutschen Rechts können lediglich Eltern ihre minderjährigen Kinder vertreten. Eine Vertretung kraft Gesetzes scheidet in allen anderen Fällen aus. Eltern können daher ihre volljährigen Kinder nicht vertreten und umgekehrt. Gleiches gilt für Ehegatten und Lebensgefährten.

Mithilfe der Vorsorgevollmacht kann nun eine Person zur Vornahme rechtswirksamer Handlungen ermächtigt werden, an denen man selbst infolge eigener Handlungs- und Entscheidungsunfähigkeit gehindert ist. Sinnvoll verbunden werden kann mit der Vorsorgevollmacht die Betreuungsverfügung und eine Patientenverfügung. Auch an Bankvollmachten sollten Sie denken.

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